04/03/2024

Flash boursier

Das Wichtigste in Kürze

  USD/CHF EUR/CHF SMI EURO STOXX 50 DAX 30 CAC 40 FTSE 100 S&P 500 NASDAQ NIKKEI MSCI Emerging Markets
Letzter Stand 0.88 0.96 11'493.92 4'894.86 17'735.07 7'934.17 7'682.50 5'137.08 16'274.94 39'910.82 1'024.68
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
%YTD 4.95% 3.07% 3.20% 8.26% 5.87% 5.18% -0.66% 7.70% 8.42% 19.26% 0.09%

(Daten vom Freitag vor der Publikation)

 

Die Inflation bildet sich weiter zurück

Die Veröffentlichung guter Unternehmensergebnisse und die robuste US-Wirtschaft haben den Aufwärtstrend an den Aktienmärkten unterstützt. Das Potenzial KI-gestützter Anwendungen sorgte vor allem für weiter steigende Kurse bei den Technologiewerten.

In den USA lag der PCE-Preisindex im Januar bei einer Jahresrate von +2,4%, was einem Rückgang von 0,2 Prozentpunkten gegenüber Dezember 2023 entspricht und im Rahmen der Erwartungen liegt. Ohne die Komponenten Nahrungsmittel und Energie resultierte im Jahresvergleich ein Anstieg von +2,9% auf +2,8%.

Zu Beginn des Jahres wurden die Zinssenkungserwartungen den Umständen entsprechend nach unten korrigiert. Der Marktkonsens liegt nun bei einer kumulativen Senkung um 75 Basispunkte, weit entfernt von den 150 Basispunkten, die Ende letzten Jahres erwartet wurden. Die erste Zinssenkung der US-Notenbank Fed wird voraussichtlich im Juni stattfinden. Die US-Wirtschaft hat sich gegenüber den aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen zur Inflationsbekämpfung recht gut behauptet. Damit bewahrheitet sich das Szenario einer weichen Landung der Wirtschaft – und nicht dasjenige einer Rezession.

Der Arbeitsmarkt belegt nach wie vor die Robustheit der US-Wirtschaft. So wurden in den USA in der Woche vom 19. Februar 215’000 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe registriert, ein leichter Anstieg von 13’000 gegenüber der Vorwoche.

Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter gingen im Januar weiter um 6,1% zurück, nachdem sie im Dezember 2023 um 0,3% gesunken waren. Ohne den Transportsektor resultierte jedoch nur ein Rückgang von 0,3%. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen im Januar um 0,2% bei einem Einkommenswachstum von 1%.

Schliesslich ist anzumerken, dass sich der Index des Verbrauchervertrauens im Februar stärker als auf die erwarteten 115 Punkte auf 106,7 Punkte verschlechterte. Die rückläufige Inflation und die bevorstehende Erholung der Realeinkommen sind gute Voraussetzungen für eine Erholung des privaten Konsums in den kommenden Quartalen.

In Europa hielt die EZB an ihrer Politik fest, ein überstürztes Vorgehen zu vermeiden, um die importierte Inflation weiter einzudämmen. Die in dieser Woche erwartete Rede der EZB-Präsidentin dürfte diesen Ansatz ungeachtet der weiteren Verschlechterung der Wirtschaftsindikatoren erneut bestätigen. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone verschlechterte sich im Februar weiter; der monatliche Indikator der wirtschaftlichen Einschätzung ging von 96,1 auf 95,4 Punkte zurück.

Die Anleihenrenditen entspannten sich aufgrund der rückläufigen Inflation in den USA. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel wieder unter 4,20% zurück, diejenige der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen auf rund 2,40%.

Vor diesem Hintergrund schloss der S&P 500 die Woche mit einem Zuwachs von 0,95%, während der Nasdaq um 1,74% zulegte. Der Stoxx Europe 600 verzeichnete ein kleines Plus von 0,07%.

 

Dieses Dokument dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Die Daten stammen aus verlässlichen und aktuellen Quellen. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben wird jedoch keine Gewähr geleistet. Finanzmärkte und Finanzprodukte unterliegen naturgemäss hohen Verlustrisiken, die sich als nicht vereinbar mit der Risikotoleranz des Lesers erweisen können. Aus dem allenfalls in diesem Dokument aufgeführten bisherigen Leistungsausweis kann nicht auf die zukünftige Performance geschlossen werden. Dieses Dokument stellt keine Empfehlung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten für den Leser dar, und es können daher in keinem Fall Haftpflichtansprüche für die Bank daraus abgeleitet werden. Die Bank behält sich gegebenenfalls das Recht vor, von den Empfehlungen in diesem Dokument abzuweichen, insbesondere im Rahmen der Vermögensverwaltungsmandate für ihre Kunden und bei der Verwaltung von bestimmten kollektiven Anlagen. Die Bank ist eine Schweizer Bank, die der Aufsicht und Regulierung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) untersteht. Sie verfügt nicht über die Bewilligung einer ausländischen Aufsichtsbehörde und wird auch von keiner solchen beaufsichtigt. Folglich können der Vertrieb dieses Dokumentes ausserhalb der Schweiz sowie der Verkauf von bestimmten Produkten an Anleger mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz gewissen Beschränkungen oder Verboten gemäss ausländischem Recht unterliegen. Es obliegt dem Leser, sich diesbezüglich über seinen Status zu informieren und die ihn betreffenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Wir empfehlen Ihnen, sich an ausgewiesene Spezialisten in der Rechts-, Finanz- und Steuerberatung zu wenden, um Ihre Position im Verhältnis zum Inhalt dieser Publikation abzuklären.