10/06/2024

Flash boursier

Das Wichtigste in Kürze

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Letzter Stand 0.90 0.97 12'254.76 5'051.31 18'557.27 8'001.80 8'245.37 5'346.99 17'133.13 38'683.93 1'073.14
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
%YTD 6.54% 4.26% 10.03% 11.72% 10.78% 6.08% 6.62% 12.10% 14.13% 15.60% 4.83%

(Daten vom Freitag vor der Publikation)

Keine Überraschung seitens der EZB, starke US-Arbeitsmarktzahlen

Die Entwicklung an den Märkten wurde von den US-Arbeitsmarktdaten bestimmt, während die Sitzung der Europäischen Zentralbank nur wenige Reaktionen hervorrief. Die US-Wirtschaft scheint sich zu normalisieren. Die ISM-Indizes belegten den zweiten Monat in Folge eine Kontraktion beim verarbeitenden Gewerbe (48,7 Punkte gegenüber den erwarteten 49,6 Punkten) bei stark rückläufigen Auftragseingängen. Im Gegensatz dazu erholte sich der Dienstleistungssektor im Mai (53,8 Punkte), nachdem der Index im April unter die entscheidende Marke von 50 Punkten gefallen war. Die im April um +0,7% gestiegenen Industrieaufträge und die sinkenden gezahlten Preise haben den Eindruck widerlegt, dass sich die Wirtschaft zu stark abschwächt

In Bezug auf den Arbeitsmarkt ergab die JOLTS-Umfrage des US-Arbeitsministeriums, dass die Zahl der Stellenangebote im April auf den niedrigsten Stand seit Februar 2021, auf 8,06 Millionen, zurückgegangen ist, gegenüber 8,35 Millionen im Vormonat. Die Normalisierung des Arbeitsmarktes ist ein Schlüsselelement, um den Lohndruck und damit die Inflation zu senken. Die offiziellen Daten des Arbeitsamtes fielen jedoch weitaus stärker aus als erwartet, was die Hoffnungen auf eine baldige geldpolitische Lockerung der US-Notenbank Fed in Frage stellte. So wurden in den USA im Mai 272’000 Arbeitsplätze geschaffen, verglichen mit 165’000 im April, während das Lohnwachstum weiterhin Anlass zur Sorge gibt. Die Arbeitslosigkeit verzeichnete einen leichten Anstieg auf 4%. Vor diesem Hintergrund entspannte sich der Anleihenmarkt zunächst stark, bevor er sich am Freitag nach den US-Arbeitsmarktdaten wieder anspannte. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen lag am Ende der Woche bei 4,43%, diejenige der deutschen Bundesanleihen bei 2,62%.

In Europa nahmen die Nachfrage, die Wirtschaftstätigkeit und die Beschäftigung im Mai zu, und das Vertrauen der Unternehmen verbesserte sich Dementsprechend stieg der Einkaufsmanagerindex Composite der Eurozone von 51,7 Punkten im April auf 52,2 Punkte im Mai.

Der Index der industriellen Erzeugerpreise (PPI) sank im April um einen weiteren Prozentpunkt und stützt damit die Stimmung der Unternehmen aufgrund der geringeren Produktionskosten.In Europa stand jedoch die EZB-Sitzung im Fokus. Während die weitgehend erwartete Zinssenkung beschlossen wurde, fiel die Rede von Christine Lagarde weniger optimistisch aus. Sie zeigte eine gewisse Zurückhaltung in Bezug auf eine weitere Lockerung.

So senkte die EZB ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte auf die Spanne von 3,75%-4,5%. Die Rede der Präsidentin war hingegen eher vorsichtig, insofern die EZB ihre Inflationsprognose nach oben korrigierte (2,5% im Jahr 2024 und 2,2% im Jahr 2025) und damit signalisierte, dass der Kampf gegen den Preisauftrieb noch nicht beendet sei. Sie wiederholte ausserdem, dass die Geldpolitik der EZB datenabhängig sei und legte sich nicht auf einen bestimmten Zinspfad fest. Die Börsen schlossen die Woche im Plus.

Der S&P 500 verzeichnete einen Zuwachs von +1,32%, während der Technologieindex Nasdaq um +2,38% zulegte. Der Stoxx Europe 600 verzeichnete ein Plus von +1,04%.

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